Nicht allzu weit weg von Pinnow bietet es sich an, das malerische Parchim zu besuchen. Und das sollte man sich nicht entgehen lassen, denn vielen Menschen ist diese Stadt mit circa 18.000 Einwohnern kein Begriff. Dabei hat die Stadt und die Umgebung so viel zu bieten. Reizvoll am Fluss Elde gelegen, überzeugt die Stadt nicht nur mit glasklaren Flüssen, Bächen und Seen. Die Ortschaft ist auch eingebettet in eine Symphonie aus satten Wiesen und dunkelgrünen Wäldern. Da die Landeshauptstadt Schwerin nicht allzu weit entfernt liegt, ist Parchim sehr gut mit Bus und Bahn zu erreichen.

Die Geschichte von Parchim

Ursprung der Stadt ist die Burg Parchim, die bereits im 12. Jahrhundert erwähnt wurde. Mit der Zeit hat sich um die Burg herum eine dörfliche Siedlung gebildet, die später zu einer Kleinstadt heranwuchs. Um diese Zeit wurde die Gegend von Parchim von slawischen Stämmen bevölkert. Im Mittelalter und später in der Neuzeit begannen germanische Stämme die Oberhand zu gewinnen, sodass Parchim immer wieder den Besitzer wechselte und zeitweise auch im Einflussbereich von Schweden war. Besonders prägend für die Stadt war die Zugehörigkeit zu Preußen. Heutzutage ist der Ort eher idyllisch und sehr entspannend.

Sehenswürdigkeiten in Parchim

Neben der bereits erwähnten Burg ist die Stadt selbst eine einzige Sehenswürdigkeit. Die Innenstadt wird in eine Alt- und eine Neustadt unterteilt. Dank der alten Wälle und der gut erhaltenen Bausubstanz mit den typischen norddeutschen Giebelhäusern aus Backstein ist noch zu erwähnen, das der Ort eine Vielzahl von Baudenkmälern besitzt, die geschützt sind. Das sorgt dafür, dass die Stadt selber sehr historisch auf den Betrachter wirkt. Im Umfeld von Parchim lassen sich eine Vielzahl von wirklich wunderschönen Gutshäusern bewundern. Hierbei fallen insbesondere das Gutshaus Severin und das Gutshaus Tessenow ins Auge. Auch der Fangeltum Steinburg aus rotem Backstein zeugt von der langjährigen Geschichte der Stadt.